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Sehr geehrte Damen und Herren,
Internationalisierung ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren
für die wissenschaftliche Forschung eines kleinen Landes. Bereits
vor 20 Jahren hat der FWF mit der Einrichtung des Erwin-Schrödinger-Programms
die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass begabte junge Österreicherinnen
und Österreicher ihre Ausbildung durch einen Auslandsaufenthalt
an einer im jeweiligen Fachgebiet führenden Forschungsstätte
abrunden können. Den Wert eines Auslandsaufenthalts für
die eigene wissenschaftliche Karriere, aber auch für die Scientific
Community eines kleinen Landes wie Österreich kann man gar
nicht hoch genug einschätzen. Mehr als tausend junge WissenschafterInnen
haben mittlerweile diese Chance ergriffen, darunter viele, die sich
in der Folge zu führenden ForscherInnen in unserem Land entwickelt
haben.
Der runde Geburtstag des Erwin-Schrödinger-Programms war für
den FWF Anlass, die "Welt der Schrödinger" über
ein eigenes Portal für die interessierte Öffentlichkeit
zugänglich zu machen. Wir verstehen dies als eine Art von virtuellem
Geschenk an alle ehemaligen und aktiven Schrödinger-StipendiatInnen,
mit dem wir gleichzeitig alle zukünftigen JungforscherInnen
zum Schritt in die "große, weite Welt" ermutigen
wollen.
Das Portal bietet Ihnen neben einigen Fakten (Geschichte des Namenspatrons,
Geschichte des Programms, Statistiken, FAQs zu laufenden Projekten)
auch einige "Besonderheiten": Neben einer Auflistung aller
Schrödinger-StipendiatInnen seit dem Beginn im Jahr 1985 können
Sie in der Rubrik "Die Welt der Schrödinger-StipendiatInnen"
über eine Weltkarte die verschiedenen Forschungsstätten
finden, in denen seit dem Jahr 2000 (vereinzelt auch früher)
Schrödinger-StipendiatInnen geforscht haben. Last but not least
werden noch einige "beispielhafte Schrödinger-Karrieren"
vorgestellt. Die Auswahl dieser Karrieren ist im Moment noch auf
die Jahre 1985-1995 beschränkt.
Kernstück des Schrödinger-Portals ist ein öffentliches
Forum, in dem ehemalige, aktive und zukünftige Schrödinger-StipendiatInnen
miteinander kommunizieren können und in dem die Möglichkeit
besteht, von außen mit "der Schrödinger-Community"
in virtuellen Kontakt zu treten. Wir hoffen dass von diesen Interaktionsmöglichkeiten
reger Gebrauch gemacht werden wird.
Ich darf Sie einladen, das Schrödinger-Portal zu verwenden,
um die spannende Welt der jungen Forschung "made by Austrians"
zu betreten.
Ihr
Christoph Kratky
Präsident des FWF
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