| In meiner Position als Professor für
Wirtschaftswissenschaften an der University of Illinois betreibe ich
Forschung und halte Vorlesungen über Mikroökonomie für
Undergraduate und Graduate Studenten. Ein Teil der von mir gehaltenen
Vorlesungen ist für Studenten mit Berufserfahrung in ihren Heimatländern
in wirtschaftspolitischen Positionen. Die Arbeit mit diesen Studenten
ist für mich besonders bereichernd, weil sie viel praktische
Erfahrung mitbringen und ich mit meiner Lehre auch ein wenig dazu
beitragen kann, daß in ihren Heimatländeren bessere wirtschaftspolitische
Entscheidungen getroffen werden.
Seit der Zeit meines Schrödinger-Stipendiums habe ich mich
in meiner Forschung damit beschäftigt, wie sich Firmen finanzieren
und welche Finanzkontrakte optimal sind, wenn die den Firmen und
Investoren zur Verfügung stehende Information unterschiedlich
ist. Die Kontraktheorie ist ein sehr aktives Forschungsgebiet in
der Wirtschaftswissenschaft, aber nur wenige theoretische Modelle
wurden bisher erfolgreich angewendet. In meinem neuesten, von der
National Science Foundation und dem National Center for Supercomputing
Applications unterstützten Forschungsprojekt haben meine Mitarbeiter
und ich ein Modell entwickelt, mit dem wir Fragen über Risiko,
Finanz- und Kontraktstuktur von Firmen quantitativ beantworten können.
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