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Die Welt der Schrödinger-StipendiatInnen
Beispielhafte Schrödinger-Karrieren
Liste aller Schrödinger-StipendatInnen seit 1985
 

Beispielhafte Schrödinger-Karrieren

Name
  Martina DE ZWAAN
 
Titel/akad. Grad
  Prof. Dr. med.
E-Mail
  martina.dezwaan@psych.imed.uni-erlangen.de
Website
  www.psychosomatik.klinikum.uni-erlangen.de
 
Schrödinger-Stipendium
  J 0451, von 1.7.1990 bis 31.12.1991
Ort des Schrödinger-Stipendiums
  USA
Minneapolis, MN
Forschungsstätte des Schrödinger-Stipendiums
  University of Minnesota
Department of Psychiatry
Eating Disorders Research
 
Erinnerungen an das Schrödinger-Stipendium
Was mache ich heute
Persönliches / Mein "Credo"
 
 
 
Erinnerungen an das Schrödinger-Stipendium
Das Schrödinger Stipendium wurde bewilligt, als ich mich im 4. Jahr meiner 6jährigen Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie befand. Es war zuerst für 1 Jahr ausgelegt, wurde jedoch für ein weiteres halbes Jahr verlängert, sodass ich insgesamt 1,5 Jahre in den USA verbringen konnte.
Es hat mir die Möglichkeit gegeben, mit einem der weltweit führenden Wissenschaftler im Bereich der Essstörungen - Prof. James E. Mitchell - zusammenzuarbeiten. Es war eine der produktivsten und wissenschaftlich interessantesten Zeiten meines Arbeitslebens.
Nach meiner Rückkehr nach Wien habe ich zuerst meine Facharztweiterbildung beendet um dann an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Wien einen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt zum Thema Essstörungen aufzubauen. Aufgrund meiner wissenschaftlichen Tätigkeit in Minneapolis konnte ich in Wien schnell habilitieren, bereits mit 33 Jahren.
Es ist damals eine bis heute bestehende Kooperation mit dem amerikanischen Forscherteam entstanden die dazu geführt hat, dass ich vom 1.9.2001 bis zum 12.12.2002 nochmals für 1,5 Jahre im Team von Prof. Mitchell mitarbeiten durfte. Diesmal wurde mein Aufenthalt von der dortigen Forschungsstelle bezahlt.
 
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Was mache ich heute
Seit Januar 2003 leite ich als C3-Professorin die selbstständige Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Erlangen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Besonders stolz bin ich darauf, dass ich es als Frau geschafft habe, einen Ruf auf eine Professur zu erhalten. Im Bereich der klinischen Medizin beträgt der Anteil der Professorinnen in Deutschland weniger als 4%.
Als Frauenbeauftragten der Universität ist es mir ein großes Anliegen, Wissenschafterinnen zu motivieren Leitungspositionen anzustreben.
 
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Persönliches / Mein "Credo"
Der durch das Schrödinger Stipendium ermöglichte Forschungsaufenthalt in Minneapolis an der University of Minnesota hat den Grundstein für meine weitere Karriere gelegt und meine Horizont in vielerlei Hinsicht erweitert.
Meine Berufung auf eine Professorinnen-Stelle in Deutschland wäre ohne diesen Forschungsaufenthalt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zustande gekommen.
 
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